Freitag, 22. Januar 2010

9. Einheit

Zusammenfassung 9. Einheit:

Am Anfang dieser 9. Übungseinheit, wurden wir über die Einzelheiten unserer Exkursion nach Wien informiert und regelten diesbezüglich noch alle organisatorischen Dinge.

Nachdem alles bezüglich der Exkursion geklärt war, kamen wir zum eigentlichen Inhalt der Übung: Dieser bestand darin, uns Grundkenntnisse zum Editieren von .kml Files zu vermitteln und uns die Fomatierung mit HTML-Tags näherzubringen.

Es ist möglich Beschreibungen von Ortsmarken (bei Google Earth) über HTML zu formatieren. In diesem Zusammenhang wurde uns diese Seite empohlen. Hier kann man u.a. lernen HTML-Dateien selbst zu erstellen.
Um die angesprochenen Beschreibungen noch attraktiver zu machen erklärten Frau Füreder und Frau Osberger darüber hinaus noch, wie man verfahren muss, um Bilder in die Beschreibung einzufügen.
Außerdem kann man natürlich noch die Hintergründe der Beschreibungen bunt gestalten - dazu muss man jedoch die RGB-Werte in Hexadezimal_Werte umrechnen. Hört sich schwer an, ist es aber nicht - man gibt einfach die RGB_Werte (die man z.B. über Paint erhält) beispielsweise hier ein.

Alles in Allem fand ich diese Übung wieder ganz interessant, auch wenn es eigentlich nur eine Ergänzung für unsere Gruppenarbeit war. Es hat mir gezeigt, dass "Programmieren", wenn es überhaupt schon so bezeichnet werden darf, ganz schön ist - bzw. das, was am Ende rauskommt, schön ist :-)

Schönen Tag noch!


Ach ja...Lisa, ich wünsch dir noch gute Besserung!

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Exkursionsbericht BEV, 4. Dezember

Endlich angekommen – es schüttete wie aus Eimern, viele waren komplett durchnässt – warteten wir mit Vorfreude auf den Vortrag. Ich glaube ich spreche hier für die meisten, wenn ich behaupte, dass wir sehr gespannt waren, was uns da erwartet. Jobaussichten, Berufsfelder, etc. kennen lernen – ich freute mich auf den Vormittag.

Zuerst bekamen wir mittels PowerPoint-Präsentation eine Einführung: Was ist der Kataster? Welche Arten von Kataster gibt es? (Glücklicherweise ging genau diesen Fragen Herr Strobl bereits am Dienstag nach…) Danach durften wir einen genauen Blick auf die, auf einem Tisch ausgebreiteten Karten werfen. Sie verbildlichten die Geschichte der Karten, der Vermessung und des Katastralwesens. Und das war natürlich der Höhepunkt. Ich empfand es als total spannend, denn die Karte von 1820 beispielsweise stellte das Gebiet um Oberndorf dar – deutlich zu erkennen ist der Unterschied zu heute. Damals war Oberndorf nur am Fluss entlang und an der Hauptstraße entlang besiedelt. Heute ist das ganze Gebiet verbaut, Oberndorf ist eine richtige Stadt.
Zum Schluss wurde uns noch erklärt, welche Aufgaben das BEV hat. Und welche Projekte es derzeit gibt.


1. Einführung

Die alte Katastralmappe, die Grundlage des heutigen Katasters, war im Maßstab 1:2880. Gebäude wurden nach Bauart unterschieden, denn die Besteuerung war bei Holzhäusern niedriger als bei Ziegelhäusern.
Die Triangulierungspunkte waren anfänglich im Abstand von 5 km angebracht. Sie dienen der Orientierung. Mittlerweile wurden Zwischenpunkte angebracht, so dass die Distanz zwischen zwei Festpunkten 300 Meter nicht überschreitet. Um diese Punkte auch immer auffinden zu können, hat jeder einzelne eine detaillierte Beschreibung, die auch digital mit Daten und entsprechender Karte vorhanden ist.

Es gibt zwei Arten von Kataster:
a) Grundsteuerkataster, wie der Name bereits sagt, dient er als Grundlage für die Besteuerung.
b) Grenzkataster schafft verbindliche Nachweise für die Grenzen, die auch vor Gericht ihre Gültigkeit haben. Außerdem veranschaulicht der Grenzkataster die Nutzung und das Ausmaß der entsprechenden Grundstücke.

Im Anschluss daran wurde uns der Begriff „Ersitzung“ erläutert:
Wenn eine Person seit 30 Jahren oder mehr ein Grundstück als sein Eigentum betrachtet und es dementsprechend nutzt, kann er im Falle einer Auseinandersetzung vor Gericht Eigentumsansprüche auf das Grundstück erheben.

In ganz Österreich werden Grundstücke in einer hierarchisch geordneten Reihenfolge zusammengefasst - Bezogen auf Salzburg ergibt sich folgende Reihenfolge:
Dem Vermessungsbezirk Salzburg sind fünf Gerichtsbezirke untergeordnet, unter diesen teilen sich 51 Gemeinden auf. Diese 51 Gemeinden unterstehen wiederum 160 Katastralgemeinden, die sich schließlich noch in die kleinste Einheit im Kataster – dem Grundstück – aufteilen.

Ab dem Jahr 1997 wurde im BEV eine interne Reform durchgeführt – insgesamt wurden die Belegschaft von 1800 auf 1400 Mitarbeiter reduziert, allerdings nicht durch Entlassungen, sondern durch natürlichen Abgang. Die nun zur Verfügung stehenden Mittel wurden in moderne EDV-Geräte und Personalschulungen investiert


2. Luftbilder, historische Katastralmappen, Infrarotaufnahmen

Zuerst wurde uns ein Bild vorgeführt, auf dem zu erkennen ist, wie früher eine Vermessung von statten ging. In diesem Zusammenhang wurde uns die Entstehungsgeschichte der Vermessung und auch der Katastralmappe geschildert.
Die Männer auf dem Bild sind in Uniform gekleidet, denn das Vermessungswesen entwickelte sich ursprünglich aus dem Militärwesen. Kaiser Franz ordnete während seines Regiments die Vermessung des gesamten Hoheitsgebietes an, dies war wohl die Geburtsstunde der Vermessung, wie wir sie heute kennen. Allerdings ließen die Vermesser damals außer Acht, dass sich Grundstücke aus verschiedenen Gründen mit der Zeit verändern können. Zunächst wurden die erstellten Karten auf Solnhofener Platten gemeißelt, erst viel später gravierte man die Karte auf Aluminium, sodass eine Vervielfältigung möglich wurde.
Erst 1969 wurden erstmalig Gesetze und Verordnungen zum Vermessungswesen erlassen, vorher hielt man sich lediglich an grobe Richtlinien. Von da an fasste man die Vermessungsergebnisse auch in einem einheitlichen Koordinatensystem zusammen. Für dicht bebautes Gebiet verwendete man den Maßstab 1:1000 und für weniger dicht bebautes Gebiet, 1:2000 für weniger dicht bebautes Siedlungsgebiet, bzw. für Gebirge oder auch Seenlandschaften den Maßstab 1:5000. Die Erstellung der Karte mit Katastraldaten für ganz Österreich dauerte bis 1980, die Umstellung auf die digitale Katastralmappe erfolgte schließlich im Zeitraum von ca. 5 Jahren, zwischen 1990 und 1995.

Außerdem bekamen wir ein Falschfarbenbild zu sehen. Es dient dazu, den Bergbauern einheitliche Förderungen zu gewährleisten. Denn manche Landwirte sind beispielsweise durch die Bodengüte bevorteilt und werden dementsprechend höher besteuert.

Das BEV arbeitet auch mit der Finanz zusammen: Die Bodenqualität der einzelnen Flächen wurde bestimmt. Als Grundlage für die Besteuerung der Landwirte dient daher nun die Ertragsmesszahl (=Ackerzahl x Fläche).

Ab dem Jahr 1997 wurde im BEV eine interne Reform durchgeführt – insgesamt wurden die Belegschaft von 1800 auf 1400 Mitarbeiter reduziert, allerdings nicht durch Entlassungen, sondern durch natürlichen Abgang. Die nun zur Verfügung stehenden Mittel wurden in moderne EDV-Geräte und Personalschulungen investiert.


3. Aufgaben des BEV

Die Aufgaben des BEV und noch viele weitere Themen rund um das BEV sind auf der Homepage www.bev.gv.at zu finden. Aufgaben sind unter anderem:
• Kundenservice
o Beratung
o Kundenbetreuung
o Abgabe von Auszügen aus Grundstücksbezogenen Plänen: Kataster
o Verkauf

• Amtshandlungen
o Bescheinigung von Plänen
o Beurkundungen
o Grenzvermessungen
o Grundstücksvereinigungen
o Erhebung der Benutzungsart

• Führung des Katasters und der damit verbundenen Datenbanken

• Grundlagen und Geoinformation
o Schaffung und Erhaltung des Festpunktfeldes
o GPS-Messungen
o Staatsgrenze


4. Aktuelle Projekte des BEV


o APOS Austrian Positioning Service
o HOMK


5. Arbeitsweise des BEV

Zu guter Letzt erhielten wir noch einen kleinen Einblick in die Arbeit von Angestellten des BEV. Ein Mitarbeiter zeigte uns wie man bei Unstimmigkeiten zwischen aktuellen Orthophoto und der Katastralmappe verfährt. Zunächst wird über das Orthophoto der neuste Stand der Nutzung ermittelt und dieser dann in die Katastralmappe eingetragen – bei Unklarheiten, die sich nicht über das Orthophoto klären lassen, wird das Gebiet mit dem aufgesucht und die Mitarbeiter überzeugen sich persönlich vor Ort.

Alles in allem war diese Exkursion wahrscheinlich für alle sehr aufschlussreich und interessant. Es ist immer etwas anderes, wenn man einen realen Einblick in Einrichtungen wie das BEV bekommt und sie nicht ausschließlich aus Erzählungen, bzw. Übungen oder Vorlesungen kennt.

Freitag, 4. Dezember 2009

Liebe Blogger,

tut mir irrsinnig leid, ich Schaf hab meine Unterlagen in Salzburg in der Wohnung liegen lassen. Bin jetzt aber schon daheim, und da grad drauf gekommen. Ich kann die heutige Zusammenfassung also erst am Montag in den blog stellen... Ich hoff, das ist für euch noch in Ordnung!

beste grüße,
verena

Freitag, 27. November 2009

6. Übung

Hallo zusammen,

Heutige Übung über OpenStreetMaping fand ich informativ und interessant. Erstaunlich wie viele online Maps es im Intenet gibt ! Bisher hab ich nur Googlemaps gekannt und wenig über ArcGis-Explorer gehört.

Bei der OpenStreetMap handelt sich um offenes Maping-System das im Grunde genau wie Wikipedia funksioniert.

So stellen sie sich auf der Hompage (http://wiki.openstreetmap.org) selbst vor:

OpenStreetMap hat das Ziel, freie geographische Daten über Straßen, Eisenbahnen, Flüsse, Wälder, Häuser und alles andere, was gemeinhin auf Karten zu sehen ist, zu erfassen. Diese Daten stehen allen Benutzern lizenzkostenfrei zur Verfügung, um daraus zum Beispiel Straßen-, Wander- oder Fahrradkarten, Routenplaner oder andere wissenswerte Informationen zu erstellen.

Als Übung sollten wir verschiedene Online-Maps wie Blingmap und Googlemap mit OpenStreetMap vergleichen. In OpenStreetMaps gibt es sogar ein geeigntes Tool dafür! Ich habe Rakvere, meine Heimatstadt in Estland, beobachtet und herausgefunden, dass es in Googlemap recht gut dargestellt ist, in Blingmap eher oberflächlich und bei OpenStreetMaps feht zum Beispiel der Stadtteil wo ich wohne :) Aber wie schon in der Stunde erwähnt- OpenSteetMap ist bekannt in England, Frankreich und Deutschland aber in Österreich und Osteuropa noch in den Kinderschuhen. Also falls jemand nach Estland bsw nach Osteuropa reisen will, empfehele ich OpenStreetMaps sicher nicht ;)

Diese Übung in heutigen Frühmorgen hat meinem Blickfeld wider ein bisschen erweitert und auf jeden fall Spass gemacht.

Nächste Woche am Freitag 4.12 findet die Exkursion zum BEV statt. Freue mich schon darauf !

Viel Spass bei der Hausübung und schönes Wochenende,

Terje

Freitag, 20. November 2009

5.Übung

Guten Abend meine Damen und Herren!

Hier ist die Zusammenfassung für die heutige Übung:

Am Anfang der heutigen Übungseinheit stellten die Gruppen zunächst die vier Stationen der letzten Übung zusammenfassend vor.

Im Anschluss daran wurde uns die nächste Hausübung vorgestellt, die bis zum 3. Dezember zu erledigen ist.

Im Rahmen dieser Übung gilt es, ein imaginäres Projekt zu realisieren:

Als Projektmitarbeiter eines Planungsbüros wurden wir beauftragt einen digitalen Flächennutzungsplan von Plainfeld bei Salzburg zu erstellen.

Als Hilfsmittel dient uns hauptsächlich der ArcGis Explorer. Darüber hinaus stehen uns noch ein Orthophoto von Plainfeld, ein Ausschnitt aus der ÖK50 und einige, bereits digitalisierte Vorerhebungen zur Verfügung.

Frau Füreder und Frau Osberger erklärten und im Verlauf der Übung noch wie die uns zur Verfügung stehenden Hilfsmittel in den ArcGis Explorer eingefügt werden können, da sich für die Übungsteilnehmer in diesem Zusammenhang einige Probleme ergaben.

Das war's auch schon für heute...

Euch allen noch ein schönes Wochenende und brav lernen für Montag!


Viele Grüße

Julia

Samstag, 7. November 2009

4. Übung

Hi Leute!

Die gestrige Übung in Topographische Kartographie und Luftbild fand mal in einem ganz anderem Umfeld statt.
Wir trafen uns nicht wie gewohnt im Computerraum, sondern im Seminarraum Geographie.

Dort bekamen wir gleich zu Beginn der Einheit eine theoretische Einführung zum Thema "Luftbild" von Antonia Osberger.
Nachdem wir uns alle Informationen gut eingerpägt und auch letzte Probleme zur Hausübung geklärt hatten, ging es an den praktischen Teil der gestrigen Übung:

Wir haben uns in die Blog-Gruppen aufgeteilt und 4 Stationen zum Thema Luftbild gebildet.
Jede Gruppe musste nun bis zum Ende der Einheit alle Stationen durchlaufen und verschiedene Aufgaben erledigen.

Station 1: Steroskop
Bei der ersten Station ging es um Steroskope. Wir hatten verschiedene Luftbilder eines Gebietes (zB Fuschlsee, Straßwalchen,..) und mussten zunächst einmal 2 fast idente Bilder raussuchen.
Danach musste man die Bildmittelpunkte bestimmen und auf das jeweils andere Lufbild übertragen. Als nächstes mussten wir die Bilden unter dem Steroskop so ausrichten, dass man, wenn man durschschaute, die Bilder in 3D angezeigt bekam.

Station 2: Flugortungskarte
Die 2. Station erforderte ein gewissen Maß an Kindlichkeit - es war wie ein Puzzlespiel.
Wir mussten 15 Luftbilder des Almtales entsprechend ihrer Reihen - und Flächenaufnahme anordnen. Jedes Bild war mit einem Buchstaben versehen mit denen am Ende das Ergebnis kontrolliert werden konnte.

Station 3: Luftbild vs. Topographische Karte
Bei dieser Aufgabenstellung mussten wie die Unterschiede zwischen einem Luftbild und einer topographischen Karte anhand von verschiedenen Eigenschaften und Merkmalen aufzeigen.

Station 4: Strecken messen
Zu dieser Übung durften wir wieder in den Computerraum. Es ging im ersten Teil darum, diverse Strecken (zB Ost-westausdehnung von Österreich) in verschiedenen Projektionen mit Hilfe von ArcGIS Explorer zu messen.
Dabei haben wir erhebliche Unterschiede feststellen können, die auf die verschiedenen Treueeigenschaften der Projektionsarten zurückzuführen sind.
Im zweiten Teil dieser Übung haben wir Strecken aus Karten mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen (ÖK 200 und ÖK 500, ÖK 50 und ÖK 25).
Auch hier haben wir wieder leichte Abweichungen festgestellt.

Nachdem wir mit allen Stationen fertig waren, musste jede Gruppe ein Zettelchen ziehen, aufdem jeweils eine der 4 Stationen stand.
Wir haben die 2. Station gezogen, dh wir müssen beim nächsten Mal 5 Minuten darüber berichten, wie es uns bei der Lösung der Aufgabe ergangen ist, wo es Probleme gab, usw.

Ich persönlich fand die gestrige Übung total interessant und aufschlussreich.
Wie hat es euch gefallen?

Lg Lisa

Dienstag, 3. November 2009

Hallo miteinander!

Die ersten stunden der UE Topographische Kartographie und Luftbild sind also geschichte!

Ich kann nur sagen, mir hat´s sehr gut gefallen! toll find ich auch, das ich jetzt weitere Anwendungen für diverse virtuelle globen v.a. google earth kenne!

Freu mich schon auf die Exkursionen zum BEV und ins Globenmuseum nach Wien.

lg
Michael